Großsporthalle: Standortentwicklung, Umsetzungsmodell und weiteres Vorgehen

Heidelberg, 21. Juli 2016

 

Tagesordnungspunkt 09 des Gemeinderates am 21. Juli 2016 

Großsporthalle: Standortentwicklung, Umsetzungsmodell und weiteres Vorgehen

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

zu o.g. TOP stellen wir folgenden Sachantrag:

 

In der weiteren Vorentwurfsplanung wird auf der Grundlage der bisher kalkulierten Baukosten von 20,5 Millionen Euro (netto) bzw. 24,4 Millionen Euro (brutto) eine Zuschauerkapazität von bis zu 5.000 Zuschauern (bei allen Veranstaltungen) angestrebt. Dabei sollen alle Möglichkeiten der Realisierung (feste Tribünen, Teleskoptribünen, Sitz- und Stehplätze) genutzt werden können.

 

Begründung:

Wir halten es für sehr wichtig, dass die Größe und Ausstattung der neuen Großsporthalle sowohl die konkreten Anforderungen des Schul-, Vereins- und Profisports als auch der möglichen kulturellen Veranstaltungen bestmöglich erfüllt und so nachhaltig wie möglich realisiert wird. Wir wollen, dass die Halle so wirtschaftlich wie möglich betrieben werden kann und auch im Hinblick auf die Entwicklung der Bevölkerungszahl in Heidelberg und der Region sowie der steigenden Besucherzahlen im Spitzensport (aktueller Dauerkartenrekord der Rhein-Neckar Löwen) zukunftsfähig aufgestellt ist. Deshalb ist es unserer Meinung nach sinnvoll, die Großsporthalle nicht zu klein zu planen. Mit der bewusst gewählten Obergrenze bei 5.000 Zuschauern ergeben sich keine weiteren Auflagen und Kosten durch die Versammlungsstättenverordnung, da diese erst bei einer Kapazität von mehr als 5.000 Zuschauern zum Einsatz kommt. Mit dem klaren Auftrag an die Verwaltung, die Zuschauerkapazität der Großsporthalle im bisher geplanten Kostenrahmen auf eine Obergrenze von 5.000 Zuschauern zu optimieren, kann der Zeitplan der Roadmap laut BSG eingehalten werden.

 

Gelesen 2152 mal Letzte Änderung am 22.07.2016