Ein herzliches vergelt ́s Gott

Eine großartige, aufregende und auch arbeitsreiche Zeit neigt sich dem Ende zu und ich möchte mich von Ihnen verabschieden. Doch möchte ich auch die Möglichkeit ergreifen, mich aufrichtig bei Ihnen zu bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir und meiner Arbeit als Stadtrat in den letzten zehn Jahren entgegengebracht haben. Bei jedem Gang in das Rathaus der Stadt Heidelberg wurde mir bewusst, dass dieser von einer großen Verantwortung gegenüber den Mitmenschen in dieser schönen Stadt begleitet wurde. Es machte mich aber auch stolz, an der Entwicklung der Stadt mitwirken zu können, auch wenn dies nicht immer einfach war und von vielen hitzigen Debatten und langen Sitzungen geprägt wurde. Der Spaß an dieser großartigen Arbeit wurde mir dadurch aber nicht genommen, sondern es war ein Ansporn für ein „jetzt erst recht“. Im Besonderen liegt mir natürlich mein Stadtteil Handschuhsheim am Herzen.

Aber ich habe mich auch über Jahre bei der IBA (Internationale Bauausstellung) im Aufsichtsrat intensiv engagiert habe und so auch die Konversionsflächen immer mehr zu einem Mittelpunkt meiner Arbeit wurden. Die Zukunft der Stadt Heidelberg liegt eng verbunden mit den ehemaligen Flächen der amerikanischen Truppen beieinander, denn auf diesen Flächen kann die Chance genutzt werden, bezahlbaren Wohnraum zu bauen. Auch eine einmalige innovative Gestaltung kann hier vollzogen werden. Um auf meinen Stadtteil zurückzukommen, so möchte ich hier ausdrücklich die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer loben, die sich im Sportverein oder Stadtteilverein großartig engagieren. Die Kerwe, über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und ein Anziehungspunkt für ein geselliges Zusammensein im Schatten der Handschuhsheimer Tiefburg, ist unser Aushängeschild. Jedes Jahr zieht das Stadtteilfest Tausende Menschen aus der ganzen Region an, um in einem familiären Umfeld zu feiern. Heidelberg muss auch in Zukunft dieses menschliche Miteinander fördern, dazu müssen aber auch bürokratische Hürden, gerade im Hin-blick auf das Vereinsleben oder das Ehrenamt, abgebaut werden. Den Mitbürgerinnen und Mitbürgern soll diese Erleichterung dazu dienen, einfacher und unkonventioneller Feste zu organisieren, genauso muss dies den vielen Vereinen ermöglicht werden.

Auch werde ich mich nach meiner Zeit als Stadtrat nicht zur Ruhe setzen, sondern weiter für Sie da sein und Ihnen so weit wie möglich mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Ihr Stadtrat

Alfred Jakob

Gelesen 365 mal Letzte Änderung am 22.07.2019