Erinnerungsstätte Amerikaner

Bereits im Dezember 2014 stellte die CDU Fraktion zusammen mit den Fraktionen der SPD und der Grünen den Antrag „zur Erarbeitung eines Konzepts zur Schaffung eine Erinnerungsstätte an die langjährige Anwesenheit der Amerikaner in Heidelberg“.

Seit 1945 lebte eine hohe  Anzahl von US-Soldaten mit ihren Familien in Heidelberg,  bis sie 2013 das Hauptquartier und somit unsere Stadt verließen. Für viele Menschen in dieser Stadt genauso wie für viele der abziehenden  Amerikaner bedeutete dies einen tiefen Einschnitt. Hatte sich in den fast 70 Jahren ihrer Präsenz in Heidelberg doch zwischen den Amerikanern und den Bürgern unserer Stadt eine tiefe Verbundenheit und viele Freundschaften entwickelte. 

Das Hauptquartier in Heidelberg ist nicht nur das erste und bedeutendste in Deutschland, sondern darüber hinaus ein wichtiges Element der städtischen Zeitgeschichte. Es sollte deshalb als Erinnerungsort erhalten bleiben - als eine Einrichtung zur Dokumentation und Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen – aber auch als eine zukunftsorientierte Begegnungs- und Forschungsstätte. 

Diese Einrichtung sollte sich dabei jedoch nicht nur in einer Schönmalerei der Vergangenheit verlieren und das kopieren, was es andernorts an ähnlichen Erinnerungsorten bereits gibt, sondern ebenso die Chance zu einem lebendigen, charismatischen Zugang auch zu kritischen Themen, wie z.B. die Rolle  der USA in Vietnam u.a., bieten.

Nicht außer Acht zu lassen ist dabei auch, dass wir in Heidelberg ja bereits eine ganze Reihe von bedeutenden Institutionen haben, die sich zum Teil seit Jahrzehnten mit dem deutsch-amerikanischen Verhältnis und seiner Geschichte beschäftigen, so das Deutsch-Amerikanische Institut DAI), das Heidelberg Center for American Studies (HCA), den Lehrstuhl für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und nicht zu vergessen den Deutsch-Amerikanische Frauenclub, der bereits seit1948 besteht. Dieses Potential ist nicht zu unterschätzen und muss unbedingt genutzt werden. Erste Gespräche fanden auch bereits statt.

Also:  Geben wir dieser wunderbaren Idee der Schaffung einer Erinnerungsstätte an die langjährige Anwesenheit der Amerikaner in Heidelberg - aber auch in ganz Deutschland - eine Chance und den Raum dazu. 

Denn ganz ehrlich:  Wo sonst gehört eine solche Stätte denn sonst hin, wenn nicht nach Heidelberg?

Ihre Kristina Essig, Stadträtin der CDU

 

Gelesen 3102 mal Letzte Änderung am 06.05.2015
Kristina Essig - Stadträtin


Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Rechtsanwältin
geb. 1952, verheiratet, 2 Söhne

Stadträtin seit 1999
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Stellvertretende Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Haupt- und Finanzausschusses und des Konversionsausschusses

Mitglied im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss, Konversionsausschuss und im Ausschuss für Bildung und Kultur

Aufsichtsrätin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSW) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) Mitglied im Fachbeirat "Bahnstadt"

Mitglied im Nachbarschaftverband, Mitglied im Zweckverband Verkehrsverbund und Mitglied der Verbandsversammlung Region Rhein/Neckar

Kreisvorsitzende der Frauen Union Heidelberg,
Stellv. Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg
Beisitzerin im Vorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU Heidelberg

Beisitzerin im Stadtbezirksverband der CDU Weststadt/ Südstadt/ Bergheim
Mitglied im Heidelberger Schützenverein 1490 e.V., Arbeiter-Samariter-Bund e.V.,
Stadtteilverein Bergheim & Stadtteilverein West-Heidelberg
Mitglied im Verein Frauen helfen Frauen, im Wagner-Verband und bei der Gedok

Ihre Ansprechpartnerin für die Weststadt / Südstadt, Bahnstadt und Bergheim


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