Politik mit Verantwortung

Liebe Heidelbergerinnen,
liebe Heidelberger,

unter dem Motto „70 Jahre gemeinsam für Deutschlands Zukunft“ feierte die CDU den Jahrestag ihrer Gründung. Am 26. Juni 1945, nur sieben Wochen nach Kriegsende, wurde der Berliner Gründungsaufruf veröffentlicht. Darin wurden „aus heißer Liebe zum deutschen Volk die christlichen, demokratischen und sozialen Kräfte zur Sammlung, zur Mitarbeit und zum Aufbau einer neuen Heimat“ aufgerufen.

Mit großem Respekt vor der Leistung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner lässt sich nach 70 Jahren festhalten, dass keine Partei die Bundesrepublik so geprägt hat wie die CDU. Deutschland ist ein demokratisches, soziales und wirtschaftlich erfolgreiches Land in der Mitte Europas. 46 von 66 Jahren haben CDU-Kanzler unser Land regiert. 

Auch die CDU Heidelberg hat in den letzten Jahrzehnten mit bedeutenden Persönlichkeiten die Stadt mit gestaltet. Meist ehrenamtlich haben die Frauen und Männer der CDU Verantwortung für unser Gemeinwesen übernommen. Als Stadtrat, aber auch als Kreisvorsitzender, möchte ich allen danken, die sich über die Jahrzehnte in der CDU für Heidelberg engagiert haben. Ebenso den Wählerinnen und Wählern, die uns immer wieder das Vertrauen schenkten. Ihnen sei versichert, dass wir uns auch zukünftig mit Herzblut engagieren werden, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen und Verantwortung zu übernehmen. Unterstützen Sie uns bitte weiterhin dabei!

Flüchtlinge in Patrick Henry Village (PHV)

Verantwortung zeigt die CDU auch, wenn es um die Flüchtlinge in PHV geht. Wir haben aus Überzeugung den Kurs unterstützt, zu helfen und eine Notunterbringungsmöglichkeit zu schaffen. Verantwortung tragen wir ebenso für die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs, in diesem Fall insbesondere in Kirchheim. Wir hören genau hin, wenn uns von Erfahrungen, positiven wie negativen, berichtet wird. Für uns steht fest: Eine Belegung von PHV mit über 2.000 Menschen ist falsch. Es schadet den Flüchtlingen so untergebracht zu sein, ist offenkundig für die Verantwortlichen in PHV kaum zu handhaben, sorgt für Probleme bei Sicherheit und Ordnung und führt zu Begleiterscheinungen in Kirchheim, die dazu geeignet sind, die Stimmung negativ zu beeinflussen.

Die Position der CDU gegenüber der Landesregierung ist klar: Nur in Notfällen über 1.000 Personen in PHV, ausreichend Personal (zur Betreuung, Tagesstrukturierung, Herstellung der Sicherheit) vor Ort und keine Aufgabe der Entscheidungshoheit über die Zukunft von PHV durch den Gemeinderat. Die Landesregierung, die die Verantwortung für das Notquartier trägt, hat noch viel zu tun, das wurde im letzten Gemeinderat deutlich. Es wird Zeit, dass sie sich der Verantwortung stellt. Ankündigungen gab es genug. Wir erwarten jetzt Taten.

Ihr Stadtrat
Alexander Föhr

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Kleingemünder Straße 109 
69118 Heidelberg
Telefon: 0173 30 52 397
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Gelesen 3180 mal Letzte Änderung am 13.07.2015

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