Im Einsatz für das Ehrenamt

Vieles, was unser gesellschaftliches Zusammenleben bereichert, wird von Ehrenamtlichen geleistet. Das Ehrenamt bildet die Stütze unserer Gesellschaft. Jeder Dritte engagiert sich hierzulande auf freiwilliger Basis in irgendeiner Form. Als Trainer der Fußballjugend, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder für die Fastnacht, die letzte Woche stimmungsvoll ihre neue Saison eröffnet hat: das sind nur drei Beispiele für ehrenamtliches Engagement in Heidelberg. 


Dennoch haben es im Ehrenamt engagierte Menschen nicht immer leicht. Da wäre zum einen die fehlende gesellschaftliche Anerkennung. Rolle und Aufwand werden oft unterschätzt. Bundespräsident Gauck hat darauf in seiner Antrittsrede im Deutschen Bundestag hingewiesen und dem die Frage gegenübergestellt: „Wo wäre eigentlich unsere Gesellschaft ohne derlei Aktivitäten?“ Gleichzeitig forderte er die Bürger zum Mitmachen auf: „Ihr seid nicht nur Konsumenten. Ihr seid Bürger, das heißt Gestalter, Mitgestalter. Wer auf Teilhaben verzichtet, der vergibt eine der schönsten und größten Möglichkeiten des menschlichen Daseins: Verantwortung zu leben.“ Seiner Einschätzung möchte ich mich hier gerne anschließen: Zunächst gilt unser Respekt allen, die sich bereits seit längerem im Ehrenamt engagieren. Darüber hinaus möchte ich mich ebenso bei allen bedanken, die im Zuge der letzten Monate unter dem Eindruck der Flüchtlingskrise noch hinzugekommen sind. Wir können uns in Heidelberg glücklich schätzen, dass so viele Bürger die nötige Integrationsleistung überhaupt erst möglich machen!

Ehrenamtliches Engagement ist aber kein Selbstläufer. Zu oft haben Vereine und Initiativen mit Erschwernissen und Hindernissen zu kämpfen. Dies können Rechts-, Besteuerungs- und Haftungsfragen sein. Oder auch lokale Probleme. Einige sind uns bekannt und werden von uns angegangen. Anderes wird erst offenkundig, wenn man selber für einen Verein arbeitet oder eine Initiative ins Leben gerufen hat. Um auch diese verborgenen Schwierigkeiten ins Bewusstsein zu rufen, hat die CDU Heidelberg am vergangenen Samstag einen öffentlichen Kreisparteitag zum Thema „Was braucht das Ehrenamt?“ abgehalten. Dabei kamen viele wichtige Anregungen auf, die wir nun versuchen, in unsere politische Arbeit einzubringen. Hierfür - sowie für Ihr Engagement - möchte ich allen Teilnehmern auch im Namen der CDU-Gemeinderatsfraktion auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich Danke sagen!

Gelesen 2320 mal Letzte Änderung am 02.12.2016
Kristina Essig - Stadträtin


Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Rechtsanwältin
geb. 1952, verheiratet, 2 Söhne

Stadträtin seit 1999
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Stellvertretende Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Haupt- und Finanzausschusses und des Konversionsausschusses

Mitglied im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss, Konversionsausschuss und im Ausschuss für Bildung und Kultur

Aufsichtsrätin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSW) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) Mitglied im Fachbeirat "Bahnstadt"

Mitglied im Nachbarschaftverband, Mitglied im Zweckverband Verkehrsverbund und Mitglied der Verbandsversammlung Region Rhein/Neckar

Kreisvorsitzende der Frauen Union Heidelberg,
Stellv. Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg
Beisitzerin im Vorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU Heidelberg

Beisitzerin im Stadtbezirksverband der CDU Weststadt/ Südstadt/ Bergheim
Mitglied im Heidelberger Schützenverein 1490 e.V., Arbeiter-Samariter-Bund e.V.,
Stadtteilverein Bergheim & Stadtteilverein West-Heidelberg
Mitglied im Verein Frauen helfen Frauen, im Wagner-Verband und bei der Gedok

Ihre Ansprechpartnerin für die Weststadt / Südstadt, Bahnstadt und Bergheim


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