Dienstag 25 Juli 2017
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Theaterstraße

Nachdem bekannt wurde, dass es im ehemaligen Kinogebäude Ecke Hauptstraße/Theaterstraße einen Lebensmittelladen geben soll, empfinden viele dort lebende bzw. dort arbeitende Bürgerinnen und Bürger das als Bedrohung ihrer Sicherheit durch den mit diesem Vorhaben verbundenen Anlieferungsverkehr, sodass derzeit diskutiert wird, diesen lediglich morgens bis 7:00 Uhr und abends ab 19:00 Uhr zuzulassen. Tagsüber soll wegen der sich dort befindenden  Grundschule jeglicher Anlieferungsverkehr  verboten sein. Ein großes Problem mit einer solchen Lösung hätte allerdings das Theater der Stadt Heidelberg, das von dieser Regelung nicht ausgenommen werden soll. Abgesehen davon, dass das Theater vor Ort nur über wenig Lagerraum  für die  Requisiten verfügt, sodass je nach Spielplan ständig mal mehr oder weniger regelmäßig Anlieferungen bzw. Abtransporte stattfinden müssen, wäre eine Beschränkung der Anfahrmöglichkeiten - wie derzeit diskutiert, ein großer und kaum händelbarer Einschnitt.
 
Das größte Problem wäre dabei leider auch die Sicherheit der Zuschauer am Abend, denn der Einlass ins Theater beginnt exakt um 19:00 Uhr. Das heißt, die Zuschauer hätten in diesem Fall ein nicht zu unterschätzendes  Sicherheitsproblem durch den Anlieferungsverkehr des Supermarktes, der um diese Zeit freigegeben werden soll. Natürlich handelt es sich abends in der Regel um Erwachsene, die sicher auf sich aufpassen können, aber es befinden sich unter den Besuchern auch viele ältere und alte Menschen, ebenso wie Menschen mit Behinderung, für die eine solche Regelung große Sicherheitsprobleme mit sich bringen würde.
 
Wir haben für sehr viel Geld ein großes Theater gebaut. Wir haben seit nunmehr ziemlich genau fünf Jahren einen außergewöhnlich engagierten Theaterintendanten, der diese Sparte der Kunst über die letzten fünf Jahre zu großem Erfolg geführt hat - weit über die Grenzen Heidelbergs hinweg,  und der zudem auch viele sehr erfolgreich Internationale Festivals und Projekte nicht nur ins Leben gerufen hat, sondern diese zudem auch sehr erfolgreich durchführt.
 
Lassen Sie uns hier keine weiteren unsinnigen Beschränkungen, die es für das Theater zusätzlich schwer machen, einführen. Ich bin sicher, dass es andere Möglichkeiten gibt, die Schülerinnen und Schüler vor Unfällen zu schützen, als von 7 – 19 Uhr den Anlieferungsverkehr zu verbieten.
Meinen aufrichtigen Dank an den Intendanten und sein Team.
 
Kristina Essig
 
Gelesen 291 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 05 April 2017 12:24
Kristina Essig - Stadträtin


Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Rechtsanwältin
geb. 1952, verheiratet, 2 Söhne

Stadträtin seit 1999
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Stellvertretende Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Haupt- und Finanzausschusses und des Konversionsausschusses

Mitglied im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss, Konversionsausschuss und im Ausschuss für Bildung und Kultur

Aufsichtsrätin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSW) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) Mitglied im Fachbeirat "Bahnstadt"

Mitglied im Nachbarschaftverband, Mitglied im Zweckverband Verkehrsverbund und Mitglied der Verbandsversammlung Region Rhein/Neckar

Kreisvorsitzende der Frauen Union Heidelberg,
Stellv. Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg
Beisitzerin im Vorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU Heidelberg

Beisitzerin im Stadtbezirksverband der CDU Weststadt/ Südstadt/ Bergheim
Mitglied im Heidelberger Schützenverein 1490 e.V., Arbeiter-Samariter-Bund e.V.,
Stadtteilverein Bergheim & Stadtteilverein West-Heidelberg
Mitglied im Verein Frauen helfen Frauen, im Wagner-Verband und bei der Gedok

Ihre Ansprechpartnerin für die Weststadt / Südstadt, Bahnstadt und Bergheim


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69115 Heidelberg

Telefon: +49 (62 21) 16 52 42
Telefax: +49 (62 21) 16 52 01

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