Lösung PHV gefordert

Die CDU-Gemeinderatsfraktion reagiert auch weiterhin mit großem Unverständnis auf die Situation und Zukunft des Patrick-Henry-Villages in Heidelberg, welches nun neben Mannheim die einzige Alternative in Nordbaden darstellt. Völlig inakzeptabel ist es, dass in ganz Baden-Württemberg gar nicht nach alternativen Standorten gesucht wurde. Laut dem Regierungspräsidium in Karlsruhe und dem zuständigen Regierungsdirektor Markus Rothfuß liegt es dran, dass viele Gemeinden erst durch die Bereitstellung geeigneter Standorte ins Spiel kämen, dies aber an der mangelnden Unterstützung scheitert. Sodass Mannheim und Heidelberg zurzeit dahingehend die einzigen Alternativen bleiben.

Es bereitet uns große Sorgen, dass in diesem Fall so wenig Kooperation stattfindet und die Stadt mit dem Problem und der Zukunft des Patrick-Henry-Villages dann doch allein gelassen wird. Eine schnelle Lösung ist leider nicht in Sicht.

Das Patrick-Henry-Village, das zum Stadtteil Kirchheim gehört, ist flächenmäßig genauso groß wie die Heidelberger Altstadt und umfasst ein Gelände von 97,2 Hektar. Auf dem Gelände der ehemals stationierten amerikanischen Soldaten befinden sich zu jetziger Zeit etwa 1.500 Wohneinheiten. Die Anbindung an Heidelberg ist durch den Grasweg gegeben und über die Bundestraße B 535 erreicht man die Bundesautobahn A 5 in kürzester Zeit.

Die Entwicklung und weitere Planung dieser Konversionsfläche bietet der Stadt Heidelberg und den Bürgerinnen und Bürgern eine einmalige Chance, einen innovativen Stadtteil zu bekommen, der an Modernität kaum zu übertreffen sein wird. Wohnungen sind für bis zu 15.000 Menschen geplant und die Internationale Bauaustellung (IBA) befasst sich mit der Gestaltung des neuen Stadtteils intensiv. Für uns ist es wichtig, den bisherigen Standpunkt der Stadt auch weiterhin zu unterstützen und so die Zukunft eines nachhaltigen Stadtteils zu fordern. Wir können es nicht verstehen, dass sich einige Parteien diesem verschließen und so eine konstruktive Mitarbeit an Lösungen nicht möglich machen. Die Chance einer Neugestaltung eines neuen Stadtteils einfach wegzuwerfen, sehen wir sehr kritisch und können dies nicht nachvollziehen. Heidelberg ist eine wachsende Stadt und dieser Entwicklung muss man gerecht werden.

Gelesen 462 mal Letzte Änderung am 13.02.2019
Dr. Jan Gradel - Stadtrat


Fraktionsvorsitzender 
der CDU Fraktion

Dipl-Chemiker, Angestellter
geb. 1961, Vater von 3 Kindern

Stadtrat seit 1994 
Fraktionsvorsitzender seit September 2002

Sprecher des Haupt- und Finanzausschusses 
Stellvertretender Sprecher des Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses

Mitglied im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss, Konversionsausschuss, Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss, Sportausschuss und Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit

Aufsichtsrat der Heidelberger Stadtwerke (HSW), der Heidelberg Marketing GmbH, Beirat des Heidelberger Frühling gGmbH, Mitglied der Verbandsversammlung Region Rhein/Neckar und Mitglied des Nachbarschaftsverbandes

Bezirksvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU Nordbaden 
Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung 
Beisitzer im Vorstand der CDU Ziegelhausen 
Mitglied in verschiedenen Vereinen

Ihr Ansprechpartner für Neuenheim, Ziegelhausen, Weststadt/Südstadt und Schlierbach


Für Sie erreichbar unter:

Rahmengasse 32 
69120 Heidelberg

Telefon: +49 (62 21) 80 96 04 
Telefax: +49 (62 21) 80 96 94

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