Karlstorbahnhof – die Chance?

Längst ist klar, dass der Karlstorbahnhof in seiner jetzigen Größe und Ausstattung nicht mehr zukunftsfähig ist und weit davon entfernt, wirtschaftlich auch nur einigermaßen darstellbar zu sein. Bislang schien die einzige Möglichkeit nur ein aufwändiger Umbau zu sein, sehr teuer, ohne das benötigte Raumprogramm letztlich zufriedenstellend erfüllen zu können. Eines war auch klar: Es wird auf jeden Fall richtig teuer.

Nun tat sich mit den Konversionsflächen die Möglichkeit auf, genau das räumlich verwirklichen zu können, wovon man eigentlich geträumt hatte. – Die im Konversionsausschuss vorgestellten Pläne begeisterten nahezu alle – fast alle Stadträte - genauso wie die Schaffenden des Karlstorbahnhofes. 

Sofort wurden – glücklicherweise nur von einem verschwindend geringen Teil  – wiederum vehement Bedenken hinsichtlich der Finanzen erhoben und man äußerte  Zweifel dahingehend, dass da ja niemand hinkommen werde, schließlich lebe der Karlstorbahnhof insbesondere von seinem Standort. 

Ich denke, davon ist der Karlstorbahnhof längst weit entfernt. Die Menschen – mittlerweile längst nicht mehr nur die ganz jungen – suchen diese Kulturstätte sicher nicht auf, um dumpf abzufeiern, sondern weil hier ein hervorragendes Programm geboten wird, für das er jede Menge Preise erhalten hat und in der soziokulturellen Landschaft – in der gesamten Bundesrepublik – eine beachtenswerte Rolle spielt. 

Der Stadtteilverein Südstadt sieht das übrigens auch so und freut sich – insbesondere auch zur Belebung seines Stadtteils - auf den Umzug des Karlstorbahnhofes.

Sicher kostet das alles Geld und sicher nicht wenig. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass – unabhängig vom Karlstorbahnhof - eine Entwicklung auf dem vorgesehenen Areal ohnehin erfolgen müsste. Da dies ein sehr spezieller Standort mit ebenso speziellen Gebäuden ist, wird dies kein einfaches Unterfangen und es wäre sicherlich auch hier, ganz gleich, was man sich hier vorstellen könnte, nur mit hohen Kosten zu realisieren. Mit der Verlagerung des Karlstorbahnhofes könnten quasi zwei Anliegen auf einmal erledigt werden: Das Gelände würde optimal genutzt und der Karlstorbahnhof optimal ausgestattet. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, was geschieht mit dem Gebäude des jetzigen Karlstorbahnhofes? Ich wage einfach einmal zu sagen: in einer Stadt wie Heidelberg hat für ein so schönes Gebäude sicher jemand ganz schnell eine gut Idee?

Und noch ein Aspekt ist nicht unwichtig: Der Karlstorbahnhof könnte bis zur Fertigstellung der Gebäude seinen Betrieb aufrechterhalten und müsste nicht – wie im Falle eines Umbaus am Standort - ausweichen oder den Betrieb einstellen. - Wir sollten diese hervorragende Chance nutzen.

 

Ihre Kristina Essig, Stadträtin der CDU

 

Gelesen 2505 mal Letzte Änderung am 08.12.2014
Kristina Essig - Stadträtin


Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Rechtsanwältin
geb. 1952, verheiratet, 2 Söhne

Stadträtin seit 1999
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Stellvertretende Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Haupt- und Finanzausschusses und des Konversionsausschusses

Mitglied im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss, Konversionsausschuss und im Ausschuss für Bildung und Kultur

Aufsichtsrätin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSW) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) Mitglied im Fachbeirat "Bahnstadt"

Mitglied im Nachbarschaftverband, Mitglied im Zweckverband Verkehrsverbund und Mitglied der Verbandsversammlung Region Rhein/Neckar

Kreisvorsitzende der Frauen Union Heidelberg,
Stellv. Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg
Beisitzerin im Vorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU Heidelberg

Beisitzerin im Stadtbezirksverband der CDU Weststadt/ Südstadt/ Bergheim
Mitglied im Heidelberger Schützenverein 1490 e.V., Arbeiter-Samariter-Bund e.V.,
Stadtteilverein Bergheim & Stadtteilverein West-Heidelberg
Mitglied im Verein Frauen helfen Frauen, im Wagner-Verband und bei der Gedok

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