Alle Wege führen nach PHV

Alle Wege führen nach PHV

...aber nicht jeder ist aus verkehrlicher, ökologischer und finanzieller Sicht sinnvoll. Dieses Fazit wurde im SEVA bei der Diskussion über die sechs möglichen Straßenbahntrassen nach PHV schnell deutlich. Trotzdem scheinen bei einigen Parteien nicht belastbare Zahlen und Fakten die Grundlage für ihre Position zu sein, sondern politische Motive.

Für uns als CDU-Fraktion ist klar: die Erschließung von PHV ist wichtig und der Stadtteil muss bestmöglich über den ÖPNV an das restliche Stadtgebiet angebunden werden. Die Linienführung muss sich aber unbedingt an objektiven Kriterien orientieren. Beim Kosten-Nutzen-Verhältnis spielen potenzielle Fahrgäste, Fahrtzeiten und Kosten eine wichtige Rolle. Eine Verlängerung der Linie 26 wäre zwar relativ günstig, hat aber keine Chance auf Förderung und ist aufgrund der langen Fahrtdauer nicht attraktiv. Hier könnte eine Buslinie sinnvoller sein. Eine direkte ÖPNV-Verbindung von PHV und Kirchheim ist für uns aber auf jeden Fall wichtig.

Damit eine Förderung von Land und Bund möglich ist, müssen ausreichend Einwohner profitieren: also mehr als die kalkulierten 10.000 Menschen, die in Zukunft in PHV leben werden. Sehr sinnvoll wäre deshalb die Anbindung der Wild-Werke mit ihren rund 1.000 Mitarbeitern und des südlichen Pfaffengrunds. Von dort aus gibt es zwei förderfähige Varianten: die eine führt über Pfaffengrund-Ost in die Bahnstadt und die andere über den Baumschulenweg zur Feuerwache und den Heidelberg Innovation Park mit der Großsporthalle. Im Hinblick auf die Pendlerströme von und nach Heidelberg sollte auch eine Verlängerung nach Schwetzingen geprüft werden. Was denken Sie darüber? Schreiben Sie uns gerne!

Ihr Stadtrat Matthias Kutsch
Tel.: 06221 / 58-47160
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Gelesen 61 mal Letzte Änderung am 05.02.2020

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