Trinkwasserbrunnen

Heidelberg, 10. Juli 2018
 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für die nächste Sitzung des Gemeinderates stellen die Unterzeichner gem. § 18 Abs. 3 der Geschäftsordnung des Gemeinderates der Stadt Heidelberg den Antrag, folgenden Tagesordnungspunkt aufzunehmen:

Trinkwasserbrunnen

  1. Diskussion und Aussprache
  2. Anträge

Wir beantragen zu prüfen, ob im Zuge der Neugestaltung der Konversionsflächen Wasserleitungen mitverlegt werden können, die später das Aufstellen von öffentlichen, modernen, wassersparenden, Kontaminations- und Vandalismus–gesicherten Trinkwasserbrunnen ermöglichen.

Begründung:

Permanent verfügbares, hochwertiges Leitungswasser vielerorts zum Trinken bereit zu haben, ist nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für den dringend zu intensivierenden Klimaschutz sehr positiv zu sehen. Für die Gesundheit, weil viele Menschen im Laufe eines normalen Alltags zu wenig trinken. Für den Klimaschutz, weil das Abfüllen in und Trinken aus eigenen Flaschen den Erwerb von Wasser in Plastikflaschen überflüssig macht und somit auch weniger Plastikmüll anfällt, der insgesamt durch seine großen Mengen dem Welt-Biosystem wachsende Probleme bereitet.

In der Südstadt könnten die für Trinkwasserbrunnen erforderlichen Wasserleitungen gerade jetzt und in naher Zukunft im Rahmen der für Konversions-Bauvorhaben benötigten Leitungen mitverlegt werden und verursachen folglich einen vergleichsweise geringen Kostenaufwand. Für die Anschaffungskosten der Trinkwasserbrunnen könnte möglicherweise mit Erfolgsaussicht auf ein Förderprogramm des Bundesamts für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit im Rahmen der „Nationale Klimaschutz Initiative“ zurückgegriffen werden. Hierin ist u.a. ausgesagt, dass auch Kommunen als potentielle Zuwendungsempfänger antragsberechtigt sind (siehe Link).

https://www.klimaschutz.de/sites/default/files/170411%20FA%20Kurze%20Wege_AfUB_bf_neu.pdf

Die notwendigen Unterschriften sind beigefügt.

Gelesen 225 mal Letzte Änderung am 14.03.2019